Montag, 30. Januar 2017

Nicht immer pizza sondern cecina!!

Wer kennt schon die cecina? Man kennt sie auch mit anderen Namen und zwar als torta di ceci oder farinata. Sie wird traditionell an der thyrrenischen Küste zubereitet also von Ligurien bis zur Insel Elba. Und wer weiss, da die Insel Elba ein beliebtes Urlaubsziel für Deutsche ist, dann kennen Sie die cecina vielleicht doch!
Eine mögliche Uebersetzung wäre Kichererbsen-Blechkuchen; es ist aber nichts Süsses.
Dazu braucht man Kichererbsenmehl, Wasser und Olivenöl. Ein super einfaches und super gesundes Essen, das aber nicht leicht zu machen ist. Eigentlich backt man die cecina im Backofen, bei sehr höhen Temperaturen - am besten, wo man auch pizza backt.



Die Besonderheit von cecina ist, dass sie knusprig an der Oberfläche aber sehr cremig im Inneren ist. Sie wird im grossen, runden Backblech gebacken und noch heiß in Scheiben geschnitten. Super gut!

Wie gesagt, ist sie typisch von der Küste und man könnte in Florenz nur sehr schlechte Varianten kosten. Aber seit ein paar Monaten haben wir auch eine cecineria und zwar in der Innenstadt!

Itaco ist der Name von diesem Lokal, das Sie in via dei Servi kurz vor Piazza Santissima Annunziata finden.
Dort wird cecina mehrmals am Tag gebacken und nicht nur die einfache, traditionelle, sondern auch leckere Varianten mit Zweibeln oder Zucchiniblüten. Ein Stück kostet 2 euro.
Man kann an der Thecke bestellen und dann sich zu Tisch setzen. Oder man setzt sich und erwartet die Bedienung. Alles steht auf der Karte.


So...... ich würde Itaco für den kleinen Hunger schon empfehlen.
Ubrigens steht 
pizza auch im Menu.


Donnerstag, 19. Januar 2017

Schlimmer Winter

In den letzten Tagen habe ich nichts mehr veröffentlicht. Es waren schlimme Tage. Die Kälte war bitter es hat in der Stadt zum Glück nicht geschneit, was immer zur Tragödie wird. Wir können mit Schnee nichts anfangen.
Es hat aber auf den Hügeln doch geschneit und in Florenz war es kalt und windig.

Keine Lust, in der Stadt herumzutreiben.

Wenn der Wind stark ist, ist es auf dem Domplatz fast unerträglich: er zieht gewaltig und eisig.
Das Bild hier stammt von gestern




Windig am Tag und in der Nacht.
Der eisige Wind fegt Luftverschmutzung, Wolken und Nebel.



Ubrigens sind meine Gedanken bei den unglücklichen Bevölkerungen von Abruzzen, wo nach dem vielen Schnee gestern auch noch wieder Erdbeben gab. Arme Leute.